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• Handbuch der Filmdramaturgie
Handbuch der Filmdramaturgie. Das Bauchgefühl und seine Ursachen. (mit Silke Kaiser)
In dem hier vorliegenden Handbuch wird ausschließlich die auf den fiktionalen Kino- oder Fernsehfilm bezogene Dramaturgie dargestellt.
Denn trotz des landläufig bevorzugten Gebrauch des Begriffes und vielen Verweisen auf Dramaturgie in Produktionsbesprechungen, Rezensionen
oder auf Film-Tagungen kann man genauere Erläuterungen, Erklärungen oder Definitionen kaum nachschlagen. Natürlich gibt es all die
Bücher, die erklären, wie man Drehbücher schreiben sollte und könnte, diese berücksichtigen auch einige Aspekte der
Filmdramaturgie. Jedoch werden in diesen Anleitungen zum Drehbuchschreiben filmdramaturgische Regeln nicht erläutert, sondern in den meisten
Fällen auf dramaturgischen Strukturen ba-sierende Regeln eines spezifischen Aufbaus nur deklariert. Dramaturgie basiert immer auf einer Summe
von Erfahrungen und Schnittmengen. Sie bietet kein Rezept, das bei detailgenauer Befolgung den Erfolg eines gelungenen und verfilmbaren Stoffes
garantiert. Die in diesem Handbuch vorgestellten dramatur-gischen Strukturen bieten die Möglichkeit, auf gewonnener Erfahrung Kreativität
zu entfalten. Sie ermöglichen auch, die sich mit Hilfe des bewussten oder unbewussten Einsatzes dieser Strukturen entfaltende Kunst analysieren
zu können. Ich stelle hier auch sonst kaum berücksichtigte Erzählmodelle vor, diese reichen vom eher europäisch tradierten
Fünf-Akter über offene Formen, wie den epischen Film oder postmoderne Strukturen; aber auch die Dramaturgie der Serialität im
Fernsehen. Silke Kaiser beschreibt zum Beispiel die dramaturgische Basis des Ensemblefilms und Roadmovies sowie der Telenovelas. Darüber
hinaus findet sich am Ende des Buches ein Glossar, in dem ich verschiedene häufig genutzte Begriffe erläutere und auch Doppelbezeichnungen
ins Verhältnis setze.
Links:
zu bestellen bei Peter Lang Verlag
ISBN 978-3-631-57239-9
Schnitt – Das Filmmagazin
• An der HFF Konrad Wolf: in jedem Wintersemester Vorlesung zur Einführung in
die Dramaturgie fiktionaler Filme
im Sommersemester Seminar zur Dramaturgie im dokumentarischen Film an der HFF Konrad Wolf, daneben ein Seminar zur Dramaturgie im postmodernen Film;
sowie dramaturgische Beratung für Dokumentar- und Spielfilme, unter anderem für "Die Natur vor uns" (Regie Niels Bolbrinker, 2008);
"Fluten" (Regie Niels Bolbrinker, 2004) oder "it don't mean a thing if it ain't got that swing" (Regie Niels Bolbrinker, 2001) sowie
für Regina-Ziegler-Filmproduktion und
ProVobis; verschiedene
Lektorate seit 1992.