Handbuch der Filmdramaturgie. Das Bauchgefühl und seine Ursachen. (mit Silke Kaiser), Peter Lang Verlag - 2. Erweiterte und überarbeitete Auflage 2011
Ganz klar: Keine Angst vor dem Dokumentarfilm(er). In: Dokumentarfilm der Zukunft - Zukunft des Dokumentarfilms.
Die Dokumentation zu Dokville 2011. Hg. Haus des Dokumentarfilms Stuttgart. S.14-16 und
Hitler nonfictional. In: Matchans / Rühl (Hg.): Hitler - Films from Germany. History, Cinema and Politics since 1945. Macmillan 2011
Postmoderne und Postmodernes Kino - Wiederholung und Spiegelung - Mittel der Variation im Werk von David Lynch am Beispiel Inland Empire -
Der Film Capote als moderne Literaturverfilmung zwischen Biographie und Roman.
Postmodernes Kino - attraktiv und rätselhaft zugleich. Einige Zuschauer mögen es, andere fühlen sich verstört oder betrogen.
In diesem Band wird ein Überblick gegeben, was wohl postmodernes Kino ist, wo es herkommt und warum es so schwer zu fassen ist.
Dramaturgisch angelegt ist die Studie von Julia Dabbert zu David Lynchs Film Inland Empire (USA 2006).
Sie analysiert die Bauform dieses Films und konzentriert sich dabei vorrangig auf die Selbstreferenzialität Lynchs.
In ihrer medienwissenschaftlichen Studie über Bennett Millers Film Capote (Kanada, USA 2005) widmet sich Sophie Luise Bauer der Frage,
wie aus einem Roman, der auf einer realen Biographie basiert, eine moderne - in diesem Fall postmoderne - Literaturverfilmung realisiert wurde.
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2011. 215 S., 7 Tab., 1 Graf.
ISBN 978-3-631-60639-1 geb.
Gesichtslose Projektion, inszeniertes Gegenbild. Das Bild des Juden in den deutschen Wochenschauen zwischen 1933 und 1942. In: Filmblatt 44 / 2011, S.23-33
Handbuch der Filmdramaturgie. Das Bauchgefühl und seine Ursachen. (mit Silke Kaiser)
In dem hier vorliegenden Handbuch wird ausschließlich die auf den fiktionalen Kino- oder Fernsehfilm bezogene Dramaturgie dargestellt.
Denn trotz des landläufig bevorzugten Gebrauch des Begriffes und vielen Verweisen auf Dramaturgie in Produktionsbesprechungen, Rezensionen
oder auf Film-Tagungen kann man genauere Erläuterungen, Erklärungen oder Definitionen kaum nachschlagen. Natürlich gibt es all die
Bücher, die erklären, wie man Drehbücher schreiben sollte und könnte, diese berücksichtigen auch einige Aspekte der
Filmdramaturgie. Jedoch werden in diesen Anleitungen zum Drehbuchschreiben filmdramaturgische Regeln nicht erläutert, sondern in den meisten
Fällen auf dramaturgischen Strukturen ba-sierende Regeln eines spezifischen Aufbaus nur deklariert. Dramaturgie basiert immer auf einer Summe
von Erfahrungen und Schnittmengen. Sie bietet kein Rezept, das bei detailgenauer Befolgung den Erfolg eines gelungenen und verfilmbaren Stoffes
garantiert. Die in diesem Handbuch vorgestellten dramatur-gischen Strukturen bieten die Möglichkeit, auf gewonnener Erfahrung Kreativität
zu entfalten. Sie ermöglichen auch, die sich mit Hilfe des bewussten oder unbewussten Einsatzes dieser Strukturen entfaltende Kunst analysieren
zu können. Ich stelle hier auch sonst kaum berücksichtigte Erzählmodelle vor, diese reichen vom eher europäisch tradierten
Fünf-Akter über offene Formen, wie den epischen Film oder postmoderne Strukturen; aber auch die Dramaturgie der Serialität im
Fernsehen. Silke Kaiser beschreibt zum Beispiel die dramaturgische Basis des Ensemblefilms und Roadmovies sowie der Telenovelas. Darüber
hinaus findet sich am Ende des Buches ein Glossar, in dem ich verschiedene häufig genutzte Begriffe erläutere und auch Doppelbezeichnungen
ins Verhältnis setze.
Okkulte Weltvorstellungen im Hintergrund dokumentarischer Filme des "Dritten Reiches"
Okkultismus verbindet man mit der Jahrhundertwende, mit Tischerücken und Geistererscheinungen. In diesem Buch jedoch werden für die politische
Geschichte Mitteleuropas relevante okkulte Gruppierungen und deren Weltvorstellungen in Korrespondenz zum Nationalsozialismus dargestellt.
Dass diese Ideen auch in dokumentarische Filme des “Dritten Reiches” einflossen und zur Identitätsbildung mit beitrugen, wird an einigen
Filmbeispielen dargestellt.
Die Autorin geht in ihrer Arbeit der Frage nach, wie Filme, von denen allgemein angenommen wird, sie würden die Realität abbilden, okkulte
Weltvorstellungen und Erklärungsmuster transportieren können und dabei dennoch den Charakter eines dokumentarischen Filmes erhalten.
Untersucht wird der Einfluss regressiver Phantasien okkulter Autoren und Ordensgründer der Jahrhundertwende, deren Theorien von Berufenheit und
Auserwähltheit, auf die Entstehung und Ausformung nationalsozialistischen Denkens. Die ausgewählten Filmbeispiele stellen einen kleinen Ausschnitt
des Filmschaffens dar, vermitteln jedoch anschaulich die Nutzung okkulter Weltvorstellungen und Theorien für die Konstruktion der historischen
Bestimmtheit des “Dritten Reiches” und der daraus hergeleiteten schicksalhaften Bestimmung des Einzelnen in diesem Prozess.
Heute tauchen diese Ideen wieder in den verwendeten Symbolen wie in den Songtexten der rechten Szene auf, so ist dieses Buch
mentalitätsgeschichtlich auch für gegenwärtige Prozesse aufschlussreich.
Das Alte und das Neue. Identifikationsangebote in den frühen nonfiktionalen Filmen der DEFA" in:
DDR - erinnern, vergessen. Das visuelle Gedächtnis des Dokumentarfilms. Hg. Tobias Ebbrecht / Hilde Hoffmann / Jörg Schweiniz.
Schüren 2009, S. 109-132.
Design & Geschichte
(gemeinsam mit Hans Höger und Ulrich Braun), Schriftenreihe 'querfeldein' Bd. 2, 2009
Addendum: Ewiger Wald. Eine symphonische Filmdichtung
(mit Ute Jung-Kaiser) In: Jung-Kaiser, Ute (Hsg.): Der Wald als romantischer Topos. 5. Interdisziplinäres Symposion
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main 2007
buchhandel.de
Vom Hirschkäfer zum letzten Einbaum. Der Natur- und Tierfilm zwischen 1920 und 1944.
in:
Ramon Reichert (Hsg.): Kulturfilm im "Dritten Reich". Synema Wien 2006
Überlegungen zu Bildern der Natur im Film. In: Zeit der Bilder - Bilder der Zeit. Hsg.
Von Katrin Greiser und Gerhard Schweppenhäuser. Max Stein Verlag Weimar 2007
Max Stein Verlag
Gezüchtet und geopfert. Der Natur- und Tierfilm.
in:
Zur Ästhetik und Geschichte des nonfiktionalen Films in Deutschland 1895 bis 1945
Die Landschaft als Charakter - Vom Charakter der Landschaft im Film
in:
Tourismus Journal. Zeitschrift für tourismuswissenschaftliche Forschung und Praxis.
Hg. Dr. Karlheinz Wöhler, Universität Lüneburg. Lucius & Lucius. Heft 2, Bd. 8 / 2004 ISSN 1433-5948 Lucius Verlag
Alles so schön bunt hier, in: Design & Politik. Querfeldein 1.
Schriftenreihe des Fachbereichs Gestaltung, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt.
ISBN 3-9810428-0-8
Röntgenstrahlen und Küchenzauber. Kulturfilme der zwanziger und dreißiger Jahre von Martin Rikli.
in: Filmblatt 27. 10. Jg., Frühjahr / Sommer 2005
Lexikon-Aufsatz mit Filmographie
in: "Cinegraph. Lexikon des deutschsprachigen Films" über den Ufa-Regisseur
Dr. Martin Rikli
Hg. Hans-Michael Bock, Edition text + kritik 2003
Blick einer Filmemacherin von heute auf frühere Filmfrauen.
in: Frauen Film Frauen; Programmheft zur Retrospektive des Bundesarchiv-Filmarchiv während des 45. Internationalen
Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm 2002, Hg.
Bundesarchiv-Filmarchiv
Apocalypse and Savior in the American Movies of the Nineties
in: Online-Journal 2000 des Centre of Millennial Studies: www.mille.org
Land der Arbeit. Bilder und Legenden eines Industriereviers.